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Der Begriff “StadtLandschaften” steht für eine sozial ausgewogene, gesunde, naturverbundene, also nachhaltige Zukunft des Städtebaus. Stadt und Landschaft sollen nicht konkurrieren, sondern eine sinnvolle Koexistenz eingehen. Hierzu der Autor Christoph Bijok, Architekt: “Nachhaltiges Wirtschaften und Handeln, d.h. das Wegkommen von einem kurzfristigen Wegwerfdenken und -handeln hin zu einem stabilen, sich selbst erhaltendem System des Wohnens, der Energieausnutzung, der Natur- und Umfeldintegration, mit sinnlichem Bezug zu den Elementen, sozialer Ausgewogenheit und Nachbarschaftshilfe sind Schritte auf dem Weg zum sozialökologischen Siedeln.”

In der Baubiologie wird aus guten Gründen stets ein Bauen in und mit der Natur gefordert. In diesem Sinne ist es besonders wichtig, dass man auch den unbebauten Freiflächen zwischen den Gebäuden genügend Aufmerksamkeit widmet. Sie dienen nicht nur zum Erhalt einer intakten Natur, sondern auch der Verbesserung des Kleinklimas, der Lufthygiene, dem Lärmschutz, dem Wasserhaushalt und nicht zuletzt der Erholung und der Verschönung des Siedlungsraumes. sowie der Nahversorgung mit Lebensmitteln. Ganz besonders für eine gesunde Entwicklung von Kindern sind Freiflächen von großer Bedeutung.

Die Wohnphysiologie befasst sich mit der Anpassung von Gebäuden, Räumen, Bauteilen, Möbeln und Installationen an die Bedürfnisse des Menschen zur Förderung von Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Zentrale Bedeutung haben die anatomisch wichtigen Abmessungen sowie die medizinischen (u.a. ergonomischen) und sicherheitstechnischen Anforderungen an Wohnmöbel und Einrichtungen.

Erst die Möblierung macht Wohn- und Arbeitsräume wirklich nutzbar. Oft dominieren hier Technik, Fertigung im industriellen Maßstab, Kurzlebigkeit und Preis. In dem Bewusstsein, dass Möbel nicht nur etwas über ihre Besitzer, sondern über die Kultur unserer Gesellschaft insgesamt ausdrücken, fördern Baubiologen Kreativität, Langlebigkeit und umweltfreundliches Design.