Das Leben auf unserer Erde wird durch verschiedene Arten von Strahlung aufrecht erhalten. Durch Licht und Wärme wird die Sonnenenergie in der Form von Strahlung zu uns transportiert. Die Lebewesen und Organismen haben sich im Laufe ihrer Evolution dem biologischen Strahlungsklima angepasst; sie stehen damit in einem natürlichen Gleichgewicht. Dieses Gleichgewicht ist heute - wie auf anderen Gebieten - erheblich gestört. 
Ursache dafür sind u.a. starke künstliche elektrische, magnetische und radioaktive Strahlungen. Menschen (wie auch Tiere und Pflanzen!) reagieren hierauf höchst unterschiedlich. In der Baubiologie bzw. in der Baubiologischen Messtechnik ist der Maßstab die Natur und das heißt, künstliche Strahlung bzw. die Veränderung natürlicher Strahlung vermeiden oder zumindest bestmöglich reduzieren. Es gibt aber auch natürliche Einflüsse, die krank machen können, wie geologischen Störungen (z.B. Wasseradern, Verwerfungen), auch diese gilt es zu erfassen und ihnen auszuweichen.

Dieser Kurs dient in erster Linie als Ergänzung zu Kurs 11 "Strahlung". Hier wird praxisnah erklärt, wie sich Elektrosmog bestmöglich vermeiden bzw. reduzieren lässt. In diesem Kontext ist es zudem wichtig zu wissen, wie die öffentliche Versorgung mit Strom funktioniert und wie Strom aus erneuerbaren Energiequellen genutzt werden kann.

Nicht nur im Wohnumfeld sind wir heute einem unübersehbaren Cocktail aus Schadstoffen ausgesetzt. Um gesundes Bauen, Sanieren und Wohnen zu ermöglichen, sind hierzu fundierte Kenntnisse unerlässlich. Schadstoffe müssen erkannt, verifiziert und fachgerecht entsorgt oder zumindest auf ein erträgliches Maß reduziert werden können, um Krankheiten und Umweltzerstörung zu vermeiden. Die Baubiologische Messtechnik bietet das nötiger Know-how.
Immer wieder erwecken einzelne Baubiologen oder Fachartikel den Eindruck, dass es in der Baubiologie ausschließlich um die Vermeidung von Elektrosmog sowie von krankmachen und umweltschädigenden Schadstoffen geht. So wichtig diese Bereiche sind, so wichtig ist aber auch die Erkenntnis, dass gesundes und nachhaltiges Bauen, Sanieren und Wohnen deutlich mehr Bereiche umfasst - siehe alle anderen Kurse sowie die "25 Grundregeln der Baubiologie".